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Gott sei Dank

Katholische Jugend begrüßt die Entscheidung des Bundestags, die staatliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen

Köln. Anders als viele Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirche, begrüßt der Diözesanausschuss des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln die Entscheidung des Deutschen Bundestags, die staatliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.
Die katholischen Jugendverbände im Erzbistum Köln treten seit Jahren gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in der Kirche und unserer Gesellschaft ein. „Wir sind sehr froh, dass der Bundestag endlich die staatliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet und so einen großen Schritt im Abbau von Diskriminierungen geht“, freut sich Elena Stötzel, Diözesanvorsitzende des BDKJ im Erzbistum Köln.
„Wenn Menschen sich lieben und füreinander einstehen, sollen sie auch die staatliche Form der Ehe eingehen dürfen. Niemandem wird etwas genommen, aber Vielen etwas gegeben“, so Volker Andres, Diözesanleiter der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Erzbistum Köln. Mit dem Recht die staatliche Ehe vollziehen zu dürfen, sind auch Rechtsfolgen verbunden, sodass gleichgeschlechtliche Paare beispielsweise nun auch gemeinsam Kinder adoptieren dürfen. „Wir sehen keinen Grund dieses Recht einem verantwortungsbewussten Paar zu verweigern.“, erklärt Elena Stötzel.
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Bild: Eine Postkarte aus der Aktion des BDKJ gegen die Diskriminierung von nicht heterosexuellen Menschen (Bild: BDKJ im Erzbistum Köln).

Im BDKJ Diözesanverband Köln haben sich zehn Jugendverbände sowie eine Jugendorganisationen mit insgesamt rund 50.000 mitwirkenden jungen Menschen zusammengeschlossen. Als Dachverband vertritt der BDKJ die Interessen der nachwachsenden Generation in Kirche, Staat und Gesellschaft.

Redaktion: Steffi Maier, Elena Stötzel; V.i.S.d.P.: Susanne Breyer, BDKJ-Diözesanvorsitzende

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